5 typische Fehler, mit denen du im Training garantiert keinen Erfolg haben wirst
Wenn du schon länger trainierst und trotzdem das Gefühl hast, dass sich nichts wirklich verändert, dann liegt das in den meisten Fällen nicht daran, dass du zu wenig tust.
Was ich viel öfter sehe, sind immer die gleichen Fehler. Dinge, die sich über Monate und Jahre wiederholen.
Diese Fehler fühlen sich nicht wie Fehler an.
Man macht sie nicht absichtlich falsch.
Man hinterfragt sie einfach nicht.
Und genau deshalb sorgen sie dafür, dass Training zwar Teil des Alltags ist, aber keine echten Ergebnisse bringt.
Viel Bewegung, aber kein klares Trainingsziel
Viele Menschen sind grundsätzlich aktiv.
Sie bewegen sich gern, sind draußen, probieren unterschiedliche Sportarten aus und haben Freude an Bewegung.
Tennis, Wandern, Skitouren, Radfahren und vielleicht sogar einmal pro Woche Krafttraining.
Das ist alles gut und hält dich grundsätzlich fit und in Bewegung.
Problematisch wird es erst dann, wenn du mit genau diesem Mix gezielt etwas verändern möchtest.
Muskeln aufbauen. Körperfett reduzieren. Deine Körperform verbessern.
In vielen Fällen tut sich gar nichts.
Wenn du ein Ziel hast, dann macht es auch Sinn, dieses Ziel zu fokussieren.
Gerade Krafttraining braucht Regelmäßigkeit.
Zwei bis drei gezielte Einheiten pro Woche, über einen längeren Zeitraum hinweg.
Alles andere hält dich aktiv, aber es setzt keinen klaren Reiz, auf den dein Körper reagieren muss.
Unregelmäßiges Training statt einer stabilen Routine
Das beginnt fast immer gleich.
Du schaust in den Spiegel, merkst, dass sich dein Körper negativ verändert hat und dass du dich nicht mehr so wohlfühlst wie früher.
Dann kommt dieser Moment, in dem du dir denkst: Jetzt reicht es. Jetzt starte ich wieder.
Am Anfang bist du hochmotiviert.
Du gehst häufig trainieren, manchmal öfter, als es langfristig Sinn macht. Drei, vier, fünf Mal pro Woche.
Du hast das Gefühl, endlich wieder etwas für dich zu tun.
Nach ein, zwei Wochen merkst du aber, dass sich optisch noch nicht viel verändert.
Die Motivation lässt nach.
Der Alltag ist wieder präsent. Termine, Müdigkeit, Stress, vielleicht ein kleiner Infekt.
Du lässt eine Einheit aus. Dann noch eine.
Plötzlich ist eine Woche vorbei, manchmal auch zwei.
Irgendwann kommt das schlechte Gewissen, du startest wieder, trainierst ein paar Mal und hörst erneut auf.
Genau dieses Muster wiederholt sich bei vielen über Jahre.
So kommen zwar einige Trainingseinheiten zusammen, aber kaum Fortschritt.
Es liegt nicht daran, dass du zu wenig machst, sondern daran, dass die Lücken dazwischen jedes Mal wieder alles ausbremsen.
Nicht die besonders harten Wochen bringen dich weiter.
Sondern die konstanten Wochen ohne Trainingspause.
Training ernst nehmen, Ernährung aber nicht mitziehen
Training ist oft der erste Schritt, um etwas zu verändern.
Und genau deshalb ist es so wertvoll.
Du nimmst dir Zeit für dich, entwickelst neue Routinen und bewegst dich in einem Umfeld, das dich unterstützt.
Gerade am Anfang fühlt sich vieles besser an. Mehr Energie, mehr Kraft, manchmal auch erste sichtbare Veränderungen.
Doch irgendwann bleibt dieser Fortschritt stehen, obwohl du noch alles gleich machst.
Und hier kommt die Ernährung ist spiel. Um tolle Erfolge zu erzielen, ist die Ernährung genauso wichtig wie dein Training.
Krafttraining setzt den Reiz, um Muskulatur aufzubauen und deinen Körper zu formen.
Ob Muskelaufbau oder Fettabbau passiert und sichtbar wird, entscheidet am Ende die Ernährung.
Ohne eine passende Ernährung wirst du früher oder später anstehen, egal wie regelmäßig du trainierst.
Training JA, Intensität NEIN
Viele gehen trainieren, aber sie lassen es nie wirklich so weit kommen, dass es anstrengend wird.
Beim Skifahren merkst du, dass die Beine langsam zumachen, also ist Zeit für die Hütte.
Beim Wandern passt alles, solange es locker bleibt. Sobald es steiler wird und du anfängst zu atmen und zu schwitzen, wird gestoppt für ein Jausenbrot.
Im Fitnessstudio fühlt sich das Gewicht schwer an, also bleibst du lieber bei dem, was du seit Monaten machst. Einen tropfen Schweiß am Shirt sucht man vergebens.
Hauptsache es wird nicht unangenehm!
Und gleichzeitig sagt man dann Sätze wie:
Ich bewege mich eh viel.
Wandern ist auch Sport.
Skifahren ist doch Training für die Beine.
Und ja, das ist Bewegung.
Aber es ist keine Bewegung, die etwas verändert.
Solange du dich im Training immer so bewegst, dass es gut auszuhalten ist, bleibt auch dein Körper genau so, wie er ist.
Er hat keinen Grund, etwas zu verändern.
Wenn in deinem Leben alles angenehm läuft, alles passt und nichts fordert, kommst du auch nicht auf die Idee, etwas grundlegend zu ändern.
Im Training ist das nicht anders.
Erst wenn du deinen Körper aus seiner Komfortzone bringst, beginnt er sich zu anzupassen.
Effektives Training muss dich wirklich fordern!
Alles alleine lösen wollen
Du versuchst, dein Training komplett selbst zu organisieren.
Du liest, schaust Videos, probierst Programme aus und veränderst ständig Irgendwas.
Manches funktioniert kurzfristig, vieles nicht.
Was jetzt wirklich erfolgsbringend ist, kannst du gar nicht richtig eingrenzen.
Gerade im Krafttraining ist das problematisch.
Ohne Feedback ist es schwer einzuschätzen, ob Technik, Belastung und Umfang wirklich passen.
Falsche Ausführung, falsche Belastung oder einseitiges Training bremsen nicht nur den Fortschritt, sondern erhöhen auch das Verletzungsrisiko.
Und gerade Verletzungen und Schmerzen werfen dich oft wieder ganz an den Anfang zurück.
Ein Coach weist dir hier die richtige Richtung.
Jemand, der von außen hinschaut, dir Struktur gibt und dafür sorgt, dass du sicher und effektiv trainierst.
Alles alleine zu lernen ist möglich.
Aber es dauert meist deutlich länger und kostet unnötig Energie.
Fazit
Wenn sich im Training nichts verändert, liegt das selten an fehlendem Einsatz.
Meist fehlt eine klare Struktur, eine stabile Routine oder ein System, das langfristig funktioniert.
- Verschaffe dir Klarheit über deine Ziele
- Such dir einen professionellen Coach, der dir den Weg aufzeigen kann
- Halte dich an den Plan und führe ihn konstant aus
- Feier deine Erfolge und setzt dir neue Ziele
Training ist grundsätzlich keine Hexerei, es erfordert nur einen Plan und Konstanz.
Bei beidem können wir dich unterstützen.
Wenn du bereit bist zu starten, dann buch dir jetzt ein Beratungsgespräch und lass uns gemeinsam für dich einen Plan aufstellen.







