Warum die Waage keine gute Referenz ist und woran du deinen Fortschritt wirklich erkennst
„Es ist nichts passiert.“
Das waren ihre Worte. 8 Wochen Training, 8 Wochen auf die Ernährung achten, 8 Wochen dranbleiben und die Waage zeigt 0,6 kg weniger. Eine Zahl, die in ihrem täglichen Schwankungsbereich von plus minus 1 kg liegt. Eine Zahl, die sich für sie wie gar keine Veränderung angefühlt hat.
Und dann haben wir uns ihre InBody-Messung angeschaut.
Muskelmasse: +0,3 kg aufgebaut. Fettmasse: −1,1 kg reines Fett abgebaut.
Auf der Waage sieht man nichts, tatsächlich ist sehr wohl etwas passiert.
Körpergewicht ist die schlechteste Referenz, die du haben kannst
Dein Gewicht ist die Summe von allem: Wasser, Muskeln, Knochen, Fett in einer einzigen Zahl zusammengefasst. Diese Zahl kann täglich um 1 bis 2 kg schwanken, allein durch Wasserhaushalt, Verdauung, Schlaf und bei Frauen durch den Zyklus.
Wenn du dich also morgens auf die Waage stellst und 800 g mehr siehst als gestern, bedeutet das rein gar nichts. Und wenn du 600 g weniger siehst, genauso wenig.
Aber das eigentliche Problem geht tiefer.
Dein Körpergewicht sagt dir nicht, woraus dieses Gewicht besteht. Und genau das ist entscheidend.
Mehr Muskeln bedeutet automatisch mehr Gewicht
Das ist einer der häufigsten Denkfehler, den wir im Coaching erleben.
Jemand trainiert konsequent, wird stärker, sieht besser aus und wundert sich, warum die Waage nicht nach unten geht. Manchmal geht es anfangs sogar hoch.
Der Grund ist simpel… Muskeln wiegen mehr als Fett. Genauer gesagt ist Muskelmasse deutlich dichter als Fettmasse. Das bedeutet, ein Körper mit viel Muskelmasse kann bei gleichem Gewicht deutlich schlanker und definierter aussehen als ein Körper mit wenig Muskeln.
Und es geht noch weiter! Laut BMI kannst du als „übergewichtig“ eingestuft werden, obwohl du in bester Form bist, einfach weil deine Waage Muskeln nicht von Fett unterscheiden kann. Ich kann da aus eigener Erfahrung reden, denn obwohl ich einen niedrigen Körperfettanteil habe, bin ich laut Bodymassindex Übergewichtig.
Das bedeutet, Wer Muskeln aufbaut, kann auf der Waage schwerer werden. Und so kann eine leichte Gewichtszunahme auch positive Gründe haben.
Wenig wiegen bedeutet nicht, eine schöne Körperform zu haben
Umgekehrt gilt das genauso.
Jemand kann leicht sein und trotzdem einen hohen Körperfettanteil haben. Wenig Muskelmasse, viel Fett, keine Körperdefinition. Das nennt man umgangssprachlich auch gerne „skinny fat“. Die Zahl auf der Waage ist erfreulich, doch der Blick in den Spiegel sagt meist was anderes.
Und jemand kann schwer sein und trotzdem eine klare, definierte Körperform haben, weil er viel Muskelmasse hat.
Die Waage unterscheidet das nicht. Sie sieht nur eine Zahl.
Was deiner Körperform wirklich Form gibt, sind Muskeln. Was sie schwammig wirken lässt, ist zu viel Fettmasse. Das Verhältnis zwischen diesen beiden ist das, was zählt, nicht das Gesamtgewicht.
6 Tipps, wie du deinen Fortschritt wirklich messen kannst
Wenn das Körpergewicht keine verlässliche Referenz ist, was dann? Hier sind 6 Methoden, die wirklich etwas aussagen:
Tipp 1: Umfänge messen
Taille, Hüfte, Oberschenkel, Oberarm… regelmäßig gemessen zeigen Umfänge Veränderungen, die die Waage nicht sichtbar macht. Besonders wenn du gleichzeitig Muskeln aufbaust und Fett abbaust, bleibt das Gewicht stabil, aber die Umfänge verändern sich offensichtlich.
Tipp 2: Auf deine Kleidung achten
Dein Körper verändert sich, bevor die Waage es zeigt. Wenn deine Jeans weiter wird, dein T-Shirt an den Schultern straffer sitzt, das ist erkennbarer und offensichter Fortschritt, ohne eine einzige Zahl.
Tipp 3: Regelmäßige Fotos im gleichen Licht
Wir sehen uns selbst jeden Tag im Spiegel und nehmen Veränderungen kaum wahr. Fotos im gleichen Licht, immer zur gleichen Zeit, alle 4 Wochen… das zeigt dir, was wirklich passiert.
Tipp 4: Kraftwerte tracken
Wenn du heute 10 kg mehr hebst als vor 8 Wochen, hat sich etwas verändert. Stark ist nicht zufällig. Stärke ist ein direktes Zeichen dafür, dass dein Körper Muskelmasse aufbaut und dein Training Wirkung zeigt. Bei BRIZZLY tracken die Ahtleten alle Kraftwerte in SugarWOD… so siehst du deinen Fortschritt schwarz auf weiß.
Tipp 5: Energielevel, Schlaf und Regeneration beobachten
Wie du dich fühlst, ist unterschätzt. Mehr Energie im Alltag, besserer Schlaf, schnellere Erholung nach dem Training! Das sind deutliche Zeichen, dass du in die richtige Richtung gehst.
Tipp 6: Blutwerte checken lassen
Cholesterin, Blutzucker, Entzündungswerte… das sind weitere Marker, die dir sagen, wie es deinem Körper geht. Viele Menschen sehen erst in den Blutwerten, welchen Einfluss ihr Lebensstil tatsächlich hat. Positiv wie negativ.
Warum wir trotzdem ein objektives Tool brauchen
Alle diese Methoden sind wertvoll. Wirklich. Aber sie haben eine Gemeinsamkeit. Sie sind subjektiv oder isoliert. Deine Kleidung sagt dir nicht, wie viel Fett du konkret verloren hast. Dein Energielevel sagt dir nicht, ob du Muskelmasse aufbaust oder abbaust. Deine Fotos zeigen dir eine Veränderung, aber keine Zahl dahinter.
Genau dafür haben wir bei BRIZZLY seit diesem Jahr das medizinische BIA InBody-Messgerät.
Die InBody-Messung ist unser objektives Tool, um deinen Fortschritt sichtbar zu machen. Sie zeigt uns präzise, wie viel Muskelmasse du hast, wie viel Fettmasse, wie es um deinen Wasserhaushalt steht und vor allem wie sich all das über die Zeit verändert.
Das gibt uns die Daten, die wir brauchen, um gute Entscheidungen mit dir zu treffen. Passen Training und Ernährung? Baust du Muskeln auf, während du Fett abbaust? Oder verlierst du deutlich an Muskelmasse, währendem du abnimmst… ein Szenario, das wir unbedingt verhindern wollen!
Zurück zu unserer Kundin:
Auf der Waage war in 8 Wochen kaum etwas passiert. In der InBody-Messung war schwarz auf weiß zu sehen, dass sie 1,1 kg reines Fett abgebaut und gleichzeitig Muskelmasse aufgebaut hatte.
Das ist kein kleiner Fortschritt. Das ist genau das, wofür wir arbeiten.
Und sie wäre nie darauf gekommen, wenn wir uns nur auf die Waage verlassen hätten. Oder sogar noch schlimmer… Vielleicht hätte sie aufgegeben, obwohl alles auf dem richtigem Weg war.
Für alle BRIZZLY-Mitglieder ist die InBody-Messung ein fester Bestandteil der Mitgliedschaft. Alle 90 Tage messen wir, weil wir überzeugt sind, dass Fortschritt, den man sichtbar macht unglaublich wertvoll ist. Gleichzeitig brauchen wir diese Daten um deine Trainingsplanung effektiv wie möglich zu halten.
Wenn du noch kein Mitglied bist und wissen willst, was wirklich in deinem Körper passiert, dann buch dir jetzt dein kostenloses Beratungsgespräch bei BRIZZLY.







