Was wir bei BRIZZLY wirklich mit deiner InBody Messung machen
Ich muss kurz von einer Situation erzählen, die wir bei BRIZZLY in den letzten Jahren immer wieder erlebt haben.
Jemand startet bei uns. Motiviert, mit einem klaren Ziel. Meist wollen sie Fett reduzieren. Sie trainieren drei Monate, bleiben dran, geben wirklich Gas. Und dann kommen sie zu mir und sagen: „Chris, ich verstehe das nicht. Die Hose sitzt lockerer, meine Freunde sagen, ich sehe anders aus, aber die Waage zeigt genau dasselbe wie am Anfang. Was läuft da falsch?“
Nichts läuft falsch. Ganz im Gegenteil.
Aber genau das konnte ich früher schwer glaubhaft machen.
Seit wir die InBody Messung haben, ist dieses Gespräch ein anderes. Wir gehen zur Messung, schauen gemeinsam auf den Ausdruck und ich kann schwarz auf weiß zeigen… Du hast Muskelmasse aufgebaut und gleichzeitig Fettmasse verloren. Das Gewicht ist gleich geblieben, aber dein Körper hat sich komplett verändert. Das ist genau das, wofür wir arbeiten.
Das Gesicht in diesem Moment sagt alles…
Warum wir sieben Jahre gewartet haben
BRIZZLY gibt es seit 7,5 Jahren. Die InBody Messung haben wir seit diesem Jahr.
Ich hab das Gerät schon sehr lange auf dem Radar gehabt. Es ist kein günstiges Investment. Aber der eigentliche Grund, warum ich so lange gezögert habe, war nicht das Geld. Es war die Frage, ob wir es wirklich brauchen.
Was mich letztendlich überzeugt hat, ist ehrlich gesagt dieser Struggle, den ich selbst über Jahre gespürt habe. Wir haben bei BRIZZLY immer auf einer Ebene gearbeitet, auf der wir hauptsächlich subjektive Dinge herangezogen haben. Wie fühlt man sich? Wie sieht man sich im Spiegel? Wie sitzt die Kleidung?
Das ist alles wichtig. Aber du weißt selbst, wie das ist. Je nach Tagesform, nach emotionaler Verfassungen und nach Schlaf, kann das Spiegelbild von einem Tag auf den anderen komplett anders aussehen, obwohl sich objektiv nichts verändert hat. Und gerade bei Frauen kommt noch der Zyklus dazu, der das Körperbild nochmal zusätzlich beeinflusst.
Mir hat immer etwas gefehlt, womit wir das objektiver messen können. Etwas, das nicht von der Tagesverfassung abhängt. Etwas, das wirklich zeigt, was im Körper passiert.
Die InBody Analyse ist genau das.
Was die InBody Messung überhaupt ist
Viele kennen das von zu Hause. Eine Waage im Bad, die irgendwie auch den Körperfettanteil messen soll. Man stellt sich drauf, wartet kurz und bekommt eine Zahl. Manchmal passt die. Manchmal nicht. Und von einem Tag auf den anderen kann sie komplett anders sein, ohne dass sich irgendetwas verändert hat.
Das liegt daran, wie diese Geräte messen. Sie schicken einen schwachen Strom durch den Unterkörper und schätzen daraus die Körperzusammensetzung. Das klingt erstmal ähnlich wie das, was wir bei BRIZZLY machen… Tatsächlich ist das aber kaum zu vergleichen.
Die InBody Analyse ist ein medizinisches Bioimpedanzgerät. Und nicht irgendein Bioimpedanzgerät, InBody ist der Branchenprimus. Das Gerät wird in Kliniken, bei Sportmedizinern und in der Forschung eingesetzt. Der entscheidende Unterschied zu Heimwaagen liegt in der Messtechnik. InBody misst mit mehreren Frequenzen gleichzeitig und analysiert den Körper segmentweise, also Arme, Beine und Rumpf separat. Es handelt sich hier also nicht um eine Schätzung wie bei den Heimwaagen.
Das InBody ist deutlich genauer. Und vor allem, wenn du regelmäßig misst, zeigt es dir klare Tendenzen. Es gibt keine wilden Schwankungen von Tag zu Tag, sondern eine tatsächliche Entwicklung über Wochen und Monate, an der man wirklich etwas ablesen kann.
Eine Messung ist keine Bewertung
Bevor wir uns die Zahlen anschauen, sage ich meistens ein paar Worte dazu, was diese Messung ist und was sie nicht ist.
Sie ist keine Beurteilung. Sie sagt dir nicht, ob du gut oder schlecht bist. Sie ändert nichts an dem wer du bist. Sie zeigt uns einfach, wo du gerade stehst.
Und genau das brauchen wir, um wirklich gute Entscheidungen treffen zu können. Im Training, in der Ernährung und welchen Fokus wir setzen.
Als erstes schauen wir auf die Muskel-Fett-Analyse
Das ist für uns der wichtigste Bereich auf dem ganzen Ausdruck.
Warum? Weil das Körpergewicht alleine uns noch wenig sagt. Zwei Menschen können gleich viel wiegen und trotzdem komplett unterschiedliche Körper haben. Die eine Person hat viel Muskelmasse und wenig Körperfett, die andere genau das Gegenteil. Auf der normalen Waage sieht beides gleich aus. Im InBody nicht.
Wir schauen uns an, wie viel Skelettmuskelmasse jemand hat, wie viel Körperfettmasse und wie das Verhältnis zwischen beiden aussieht. Das ist es, was Körperform ausmacht. Nicht das Gesamtgewicht.
Unser Ziel ist dabei fast immer gleich… überdurchschnittliche Muskelmasse aufbauen, Körperfett in einen guten Bereich bringen. Dabei geht es nicht um ein Körperideal, welches wir verfolgen. Ein Körper mit guter Muskelmasse ist belastbarer, stabiler, fühlt sich im Alltag besser an und ist langfristig gesünder.
Viszerales Fett: der Wert, den man nicht sieht
Das ist einer der Werte, bei dem der ein oder andere auch mal kurz schlucken muss.
Viszerales Fett sitzt nicht unter der Haut. Es sitzt im Bauchraum, rund um die Organe. Man sieht es nicht im Spiegel. Aber es ist gesundheitlich einer der relevantesten Werte überhaupt. Viszerales Fett ist stoffwechselaktiv und bei erhöhten Werten bringt es gesundheitlich negative Konsequenzen mit sich.
Wenn dieser Wert bei jemandem erhöht ist, verlagert sich unser Fokus. Dann geht es nicht mehr hauptsächlich um Optik. Dann geht es um Gesundheit. Und das ist ein anderes Gespräch, das wir dann führen.
Die Segmentanalyse: weil der Körper ein System ist
Hier sehen wir, wie sich die Muskelmasse auf Arme, Beine und Rumpf verteilt. Und was wir dabei immer wieder aufdecken, sind muskuläre Disbalancen, die vorher zwar spürbar waren, aber nie wirklich greifbar.
Ein Beispiel, das wir öfter sehen… Jemand weicht beim Squat immer leicht zur einen Seite aus. Der Coach hat das schon länger bemerkt und angesprochen. Der Kunde selbst merkt, dass der Ausfallschritt auf einer Seite deutlich schwerer fällt. Aber war das eine Ansteuerungssache? Eine alte Verletzung? Oder einfach Gewohnheit?
Seit wir die InBody haben, können wir nachschauen. Und in vielen Fällen sehen wir schwarz auf weiß, dass es tatsächlich eine muskuläre Disbalance zwischen links und rechts gibt. Das verändert die Trainingsplanung. Wir wissen jetzt nicht nur, dass es ein Thema ist, sondern auch wie groß es ist und können es über die Zeit gezielt herausarbeiten und messen, ob es besser wird.
Der Phasenwinkel: was man von außen nicht sieht
Das ist vielleicht der überraschendste Wert auf dem ganzen Ausdruck.
Ich hatte das schon bei einigen Messungen… Jemand kommt rein, sieht optisch fit aus, die Muskelmasse passt, der Körperfettanteil ist im guten Bereich. Alles soweit in Ordnung. Und dann schaust du auf den Phasenwinkel und der ist nicht da, wo er sein sollte.
Der Phasenwinkel gibt uns einen Hinweis auf die Zellgesundheit, also wie gut die Zellen hydriert sind und wie gut sie mit Nährstoffen versorgt werden. Man sieht das von außen nicht. Man würde dieser Person nie ansehen, dass da etwas nicht stimmt.
Aber der Wert zeigt es. Und dann führt das zu einem Gespräch über Ernährung, über Mikronährstoffe und über Flüssigkeitszufuhr. Die Person passt etwas an und bei der nächsten Messung hat sich der Phasenwinkel verbessert.
Das ist der Moment, wo ich immer wieder merke, wie wertvoll dieses Gerät wirklich ist. Es macht Dinge sichtbar, die sonst einfach unter dem Radar bleiben.
Der Grundumsatz: warum Muskelmasse so entscheidend ist
Der Grundumsatz sagt uns, wie viel Energie dein Körper in Ruhe verbraucht. Dieser Wert hängt stark von deiner Muskelmasse ab. Mehr Muskelmasse bedeutet in der Regel auch einen höheren Grundumsatz. Und das ist einer der Gründe, warum Muskelaufbau langfristig so entscheidend ist um auch Fett zu reduzieren…
Wenn wir deinen Grundumsatz kennen, können wir Ernährung viel besser einordnen. Dann müssen wir nicht raten.
Was nach der Messung passiert
Ein Ausdruck alleine verändert nichts. Das sage ich gerne direkt.
Was wirklich zählt, ist das Gespräch danach. Wir schauen gemeinsam auf die Zahlen und fragen uns… was bedeutet das konkret für dein Ziel? Was verändert das im Training? Was heißt das für die Ernährung? Was ist jetzt der nächste sinnvolle Schritt?
Zwei Menschen können sehr ähnliche Messwerte haben und trotzdem komplett unterschiedliche Betreuung brauchen. Der eine braucht mehr Struktur in der Ernährung. Die andere braucht gezieltes Krafttraining. Jemand anderes muss zuerst Bewegungsqualität aufbauen, bevor wir die Intensität steigern können.
Die Messung zeigt uns den Startpunkt. Was wir daraus machen, ist der eigentliche Job.
Und ich merk das auch in der Coaching-Beziehung. Seit wir die InBody Analyse haben, trifft man sich häufiger, arbeitet zielgenauer miteinander, hat weniger das Gefühl im Dunkeln zu tappen. Für mich als Coach macht das einen riesigen Unterschied. Und für die Mitglieder genauso.
Warum der Verlauf mehr zählt als eine einzelne Zahl
Eine einzelne Messung ist interessant. Aber wirklich wertvoll wird sie, wenn man mehrere davon hat.
Dann sehen wir, ob Muskelmasse aufgebaut wurde. Ob Körperfett gesunken ist. Ob der Fokus passt. Ob das, was wir gemeinsam machen wirkt.
Dabei ist in der InBody Messung schwarz auf weiß zu sehen, dass sich die Körperzusammensetzung deutlich verändert hat oder auch nicht. Die Messung hat keine Gefühle oder Präferenzen. Sie zeigt uns einfach wie die Entwicklung aussieht und sie hilft dir schnellere und gezieltere Fortschritte zu machen.
Genau das macht den Unterschied zwischen Frustration und Motivation.
Du willst wissen, wo du wirklich stehst?
Diesen Freitag hast du die Möglichkeit, das selbst herauszufinden.
Warst du noch nie bei uns, lade ich dich zu einer kostenlosen InBody Messung ein. Im Wert von 75 Euro, einmalig, diesen Freitag. Inklusive einem Gespräch, bei dem wir die Werte gemeinsam anschauen und ich dir sage, was ich darin sehe und was das für dich konkret bedeuten könnte.
Wenn du bereits Mitglied bei BRIZZLY bist, ist die Messung ohnehin Teil deiner Mitgliedschaft. Du kannst dir alle 3 Monate ein Zielsetzungsgespräch bei uns buchen und wir schauen gemeinsam, wo du gerade stehst und was als nächstes Sinn macht.
Plätze für den Freitag sind begrenzt, also meld dich direkt jetzt an!







