Im Sommer trainierst du für den Körper. Im Winter für den Kopf.
Ich bin müde. Und zwar so richtig.
Seit ein, zwei Wochen merk ich’s. Am Abend wird’s so schnell dunkel, am Morgen ist es auch noch finster und irgendwie will mein Körper einfach nur länger schlafen. Rausgehen fällt mir schwerer. Was unternehmen auch.
Und ich bin wirklich niemand, der gern rumliegt. Ich kann das gar nicht. Wenn ich zu lang rumliege, werd ich unruhig, unrund und unzufrieden.
Kennst du das?
Wir hatten so einen krassen Sommer. Schön, warm, richtig heiß. Und jetzt auf einmal das hier. Um fünf ist es dunkel. Kalt, aber irgendwie auch nicht richtig kalt. Regen, dann wieder nicht, dann kurz Sonne, dann grau, dann bewölkt. Dann schneit es und es regnet wieder und dann kommt der Nebel. Nichts ist konstant. Für deinen Körper ist das eine riesige Umstellung und das spürst du überall… in der Energie, in der Stimmung, im Schlaf.
Manche fliegen jetzt in den Süden und tanken Sonne. Kann man machen. Aber ganz ehrlich, vieles von dem, was dir gerade fehlt, kannst du dir auch selber holen.
Und deshalb sag ich dir was, das vielleicht erst mal komisch klingt. Der Herbst ist nicht die Zeit, wo man das Training schleifen lässt. Er ist die beste Zeit, um anzufangen. Oder um nochmal richtig Gas zu geben.
Ich sag dir auch, warum.
1. Jetzt schaut keiner hin
Die meisten fangen im Frühling an. Weil der Sommer kommt. Weil sie sich am See im Bikini nicht wohlfühlen. Und dann soll sich in ein paar Wochen alles ändern. Mit einem riesigen Druck im Nacken.
Ich versteh das. Wirklich.
Aber wenn wir ehrlich sind… schnell und nachhaltig passt nicht zusammen.
Du willst ja nicht nur im Juli gut aussehen. Du willst dich in deinem Körper wohlfühlen. Und zwar für den Rest deines Lebens.
Und genau dafür ist jetzt der perfekte Zeitpunkt. Wir haben mehr Kleidung an, keiner sieht jede Problemzone und du musst niemandem was beweisen. Du kannst das Ganze viel entspannter angehen. Dich einfach aufs Trainieren konzentrieren. Rausfinden, was dir Spaß macht, deine Routine finden. Ohne jede Woche in den Spiegel zu schauen und dich zu fragen, wann sich endlich was tut.
Und glaub mir, wenn du ohne diesen Druck dranbleibst, macht das was mit dir. Du weißt dann, dass du es kannst. Und zwar nicht nur für sechs Wochen. Du kannst es in jeder Lebensphase durchziehen. Und wenn im Frühling alle in Panik anfangen, hast du schon ein paar Monate Vorsprung und eine richtig starke Routine in deinem Alltag.
2. Du fühlst dich wieder wohl in deiner Haut
Weniger Licht macht was mit dir. Du bist müder, antriebsloser, die Stimmung ist irgendwie gedrückt. Viele kennen das als Winterblues. Und das ist keine Einbildung, das sind deine Hormone. Dein Körper stellt sich auf die dunkle Zeit um und du hängst irgendwie mit drin.
Training dreht das um. Wenn du trainierst und vor allem wenn du mal richtig an deine Grenze gehst, schüttet dein Körper genau das aus, was dir gerade fehlt. Glückshormone, Adrenalin, das ganze Paket. Und auf einmal ist da wieder dieses Gefühl… heute hab ich was geschafft. Yes, let’s go.
Ich hab einige Mitglieder, die genau deshalb zu uns gekommen sind. Weil sie jedes Jahr in dieses Wintertief gerutscht sind und das einfach nicht mehr wollten. Und die erzählen mir heute, dass sie da durch das Training rausgekommen sind.
Dein Leben macht im Herbst ja keine Pause. Die Arbeit fordert dich trotzdem. Deine Kinder fordern dich trotzdem. Die Energie brauchst du jetzt genauso wie im Juli. Ja, eigentlich sogar mehr. Denn gerade jetzt, wo’s draußen grau ist, darfst du der Lichtblick für dein Umfeld sein.
3. Du verpasst nichts. Und du bist trotzdem nicht allein
Im Sommer hast du beim Training oft so ein schlechtes Gewissen. Deine Freunde sind auf der Grillparty, am See, beim Wandern oder sitzen irgendwo in der Sonne beim Kaffee. Und du stehst im Gym.
Und jetzt? Das fällt alles weg. Am Abend noch laufen gehen ist teilweise sogar gefährlich, weil’s finster ist und alles nass und rutschig. Heißt… du verpasst gerade gar nichts.
Aber es heißt auch, dass dir was fehlt. Dieses gute Sommergefühl hat ganz viel mit Menschen zu tun. Mit Lachen, mit Reden, mit schönen Begegnungen. Und wenn das wegfällt, fällt einem zu Hause irgendwann die Decke auf den Kopf.
Bei uns trainierst du nicht alleine. Du hast einen Coach und eine Gruppe und bei uns ist niemand anonym. Du kommst rein, die Leute kennen dich, fragen wie’s dir geht, lachen mit dir. Das fühlt sich an wie Freunde. Fast wie Familie. Und genau das bringt dir ein Stück von dieser Leichtigkeit zurück, die du im Sommer noch hattest.
4. Du gehst nicht unter, wenn’s stressig wird
Schau mal, was jetzt alles kommt. Die Sofa-Saison. Dann Weihnachtsfeiern, Kekse, Punsch, Familienessen. Der ganze Weihnachtsstress. Die Feiertage. Und schwupps, ist schon tiefster Winter.
Versteh mich nicht falsch, da sind viele schöne Sachen dabei. Aber denk mal an letzten Dezember zurück. Hast du dir und deinem Körper da was Gutes getan? Hast du dich danach gut gefühlt? Oder eher gestresst, voll und irgendwie schwer?
Gerade wenn rundherum so viel los ist, brauchst du was Fixes. Zwei, drei Trainings in der Woche. Die Zeit, die du dir verdient hast.
5. Du liegst nicht jeden zweiten Monat flach
Der Winter kommt und mit ihm die Erkältungswellen. Davor kannst du dich nicht verstecken. Du wirst mit den Viren in Kontakt kommen, das ist ganz normal.
Die Frage ist nur, wie dein Körper damit umgeht.
Wenn du fit bist, wenn dein Kreislauf trainiert ist, wenn du dich körperlich und mental stark fühlst, dann geht dein Körper mit so einem Infekt ganz anders um. Vielleicht erwischt es dich trotzdem. Aber vielleicht nur für ein, zwei Tage statt für eine ganze Woche oder zwei.
Mit 20 steckst du das noch locker weg. Mit 40 merkst du jede Woche, die du flach liegst. Bei der Arbeit, bei den Kindern, überall. Vielleicht ist das ja der erste Winter, wo du einfach gut durchkommst. Ein bisschen Schnupfen, aber nichts, was dich umhaut.
Und jetzt denkst du dir vielleicht… das weiß ich eh
Ja. Wahrscheinlich hast du das alles schon mal gehört. Das sind keine krassen Punkte.
Aber genau das ist der Punkt.
Es gibt nichts Krasses. Es gibt nicht diesen einen Moment, wo du denkst, boah, jetzt hat’s Klick gemacht, jetzt geht’s los. Das wird nicht passieren. Wirklich nicht. Es sind die simplen Dinge. Die kleinen Dinge, die du einfach machst.
Und auch keine neue Technologie und kein neues Medikament wird das Training jemals ersetzen. Weil Training so viel auf einmal kann. Es macht dich gesünder. Du fühlst dich besser. Du baust Muskeln auf, deine Knochen werden stärker und da hängt noch so viel mehr dran.
Und das alles mit zwei, drei Stunden pro Woche.
Überleg mal kurz, wie viel das von deiner Woche ist. Eine Woche hat 168 Stunden. Drei davon sind nicht mal zwei Prozent. Das ist fast nichts. Und trotzdem verändern diese zwei, drei Stunden dein ganzes Leben. Du fühlst dich besser, du bist gesünder und am Ende des Tages bist du einfach ein besserer Mensch für die Leute um dich herum.
Deshalb such nicht nach dem Shortcut. Such nicht nach dem Mega-Ding. Mach die zwei, drei Stunden zu deiner Priorität. Die machst du für dich. Und damit auch für dein ganzes Umfeld.
Nimm das Steuer in die Hand
Die Müdigkeit, die du gerade spürst, ist echt. Ich spür sie auch.
Aber stell dir mal vor, es ist März. Du schaust zurück und merkst, dass du richtig gut durch den Winter gekommen bist. Du warst regelmäßig beim Training und fühlst dich wohl in deinem Körper.
Dieser März fängt heute an.
Trag dir für diese Woche zwei Trainings fix in den Kalender ein. Und dann bau dir daraus die stärkste Routine deines Lebens auf.
Warum bin ich im Herbst und Winter so müde?
Weniger Tageslicht verändert deinen Hormonhaushalt. Dein Körper stellt sich auf die dunkle Jahreszeit ein, du fühlst dich müder und antriebsloser und hast oft mehr Lust auf Süßes. Viele kennen das als Winterblues. Regelmäßige Bewegung, Tageslicht und fixe Routinen helfen dir, besser durch diese Zeit zu kommen.
Hilft Training gegen den Winterblues?
Ja. Beim Training schüttet dein Körper Glückshormone aus, du schläfst besser und hast mehr Energie im Alltag. Dazu kommt der Kontakt mit anderen Menschen, der im Winter oft zu kurz kommt. Genau das macht Training in der Gruppe in der dunklen Jahreszeit so wertvoll.
Wie oft sollte ich im Winter trainieren?
Zwei bis drei Trainings pro Woche reichen, damit sich körperlich und mental etwas verändert. Wichtig ist, dass du sie wie fixe Termine in deinen Kalender einträgst, gerade in der stressigen Zeit rund um Weihnachten.
Ist der Herbst ein guter Zeitpunkt, um mit dem Training anzufangen?
Ja, sogar ein sehr guter. Du hast keinen Sommer-Druck, kannst in Ruhe eine Routine aufbauen und startest im Frühling mit Vorsprung. Wenn du in Villach wohnst und wissen willst, wie das bei dir aussehen kann, buch dir ein kostenloses Beratungsgespräch bei BRIZZLY.
Wie fange ich bei BRIZZLY in Villach mit dem Training an?
Der erste Schritt ist ein kostenloses Beratungsgespräch. Wir lernen dich kennen, reden über dein Ziel und schauen gemeinsam, was zu dir passt. Danach startest du mit dem Onboarding im Personal Training und kommst anschließend in die Gruppenkurse. So trainierst du von Anfang an sicher und mit einem Plan.






