Du machst Yoga und dein Körper verändert sich nicht?
Der Grund ist nicht der, den du denkst
Du machst seit Monaten Yoga.
Du gehst regelmäßig hin, bist beweglicher geworden und kannst inzwischen Positionen halten, die am Anfang unmöglich waren.
Trotzdem schaust du in den Spiegel und fragst dich:
Warum hat sich mein Körper eigentlich kaum verändert?
Genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen.
Viele Frauen beginnen mit Yoga, weil sie sich nicht mehr wohl in ihrem Körper fühlen und endlich etwas verändern möchten. Ich kann das gut verstehen. Yoga ist ruhig, kontrolliert und erreichbar. Du musst keine schweren Gewichte heben und nicht bereits fit sein. Gerade nach einer längeren Sportpause oder einer Schwangerschaft fühlt sich das nach einem angenehmen Einstieg an.
Auch ich liebe Yoga. Es hilft mir beweglich zu bleiben, zur Ruhe zu kommen und mir bewusst Zeit für mich selbst zu nehmen. Und wer liebt Shavasana am Ende einer Einheit nicht?
Die entscheidende Frage ist nur…
Erwartest du dir von Yoga etwas, wofür Yoga gar nicht gedacht ist?
Yoga verfolgt ein anderes Ziel
Beim Yoga geht es vor allem um Beweglichkeit, Atmung, Körpergefühl und innere Ruhe. Du lernst deinen Körper bewusster wahrzunehmen und schaffst dir einen Ausgleich zum Alltag. Auch Achtsamkeit, Spiritualität und die persönliche innere Entwicklung spielen in vielen Yogastilen eine wichtige Rolle.
Natürlich beanspruchst du dabei auch deine Muskulatur. Je nach Stil kann eine Einheit richtig anstrengend sein. Der Hauptfokus liegt aber nicht darauf, gezielt Muskulatur aufzubauen, deine Kraft messbar zu steigern oder deinen Körper optisch zu verändern.
Das ist keine Kritik an Yoga. Yoga will das gar nicht. Das Problem entsteht erst, wenn du genau das davon erwartest.
Viele Menschen starten nämlich nicht, um beweglicher zu werden. Sie starten, weil sie abnehmen möchten, sich einen flacheren Bauch wünschen oder sich endlich wieder stark fühlen wollen. Doch in der Yogastunde wird über diese Ziele nie gesprochen. Niemand überprüft, ob du stärker geworden bist oder sich deine Körperzusammensetzung verändert hat.
Nach einem Jahr bist du dann beweglicher, entspannter und stabiler. Das sind tolle Fortschritte. Dein Körper sieht aber möglicherweise noch ziemlich gleich aus. Weil du ein Ergebnis erwartet hast, das nie das Ziel von Yoga war.
Sogar eine Yogalehrerin hat das erlebt
Wie stark dieses Prinzip ist, zeigt mir eine Athletin, die bei uns trainiert hat und selbst Yoga unterrichtet.
Nach einem kleinen Sturz hatte sie über Jahre Schmerzen in der Schulter. Sie hat weiter regelmäßig praktiziert, so bewusst und sauber, wie es eben nur eine Yogalehrerin kann. Die Schmerzen sind trotzdem geblieben. Verändert hat sich das erst, als sie bei uns mit gezieltem Krafttraining begonnen hat. Die Schulter wurde nach und nach belastbarer, die Muskulatur wurde stärker und konnte besser arbeiten und die Schmerzen waren schon nach ein paar Monaten komplett weg.
Eine andere Athletin hatte durch Fehlhaltungen immer wieder Rückenschmerzen. Auch sie macht regelmäßig Yoga und hat das Problem damit nie wirklich in den Griff bekommen. Mit funktionellem Krafttraining war sie innerhalb kurzer Zeit schmerzfrei.
Versteh mich nicht falsch. Beide Frauen haben durch Yoga viel für sich gewonnen und machen es bis heute.
Aber ihr Körper hat für dieses eine Ziel einen anderen Reiz gebraucht.
Und genau dasselbe gilt für dich, wenn dein Ziel nicht Schmerzfreiheit heißt, sondern sichtbare Veränderung.
Dein Körper braucht einen Grund, sich zu verändern
Muskulatur baust du nur auf, wenn deine Muskeln einen starken Reiz bekommen, der mit der Zeit größer wird. Genau so trainieren wir bei BRIZZLY.
Du lernst bei uns die grundlegenden Bewegungen, die deinen ganzen Körper fordern. Kniebeugen, Kreuzheben, Drücken, Ziehen und Tragen. Ein Coach begleitet dich dabei, achtet auf deine Technik und passt die Gewichte an dein aktuelles Niveau an. Und dann steigern wir gemeinsam, Woche für Woche. Ob das funktioniert, musst du nicht glauben. Mit der InBody-Messung sehen wir schwarz auf weiß, ob du Muskulatur aufbaust und Körperfett verlierst.
Das bedeutet nicht, dass jedes Training brutal hart sein muss oder du dich danach komplett zerstört fühlen sollst. Es bedeutet nur, dass dein Training deinem Körper einen Grund gibt, sich zu anzupassen.
Deine Ziele müssen ausgesprochen werden
Ein Punkt wird meiner Meinung nach oft unterschätzt…
Du musst über deine Ziele sprechen.
Es reicht nicht, regelmäßig irgendwo hinzugehen und zu hoffen, dass irgendwann automatisch das gewünschte Ergebnis entsteht. Möchtest du beweglicher werden, besser abschalten und mehr innere Ruhe finden? Dann kann Yoga genau richtig für dich sein. Möchtest du Körperfett verlieren, Muskulatur aufbauen und deinen Körper sichtbar verändern? Dann brauchst du ein Training, das gezielt darauf ausgerichtet ist.
Genau deshalb führen wir bei BRIZZLY regelmäßig Zielsetzungsgespräche. Wir sprechen darüber, wo du stehst, was du erreichen möchtest und ob dein Training und deine Ernährung wirklich dorthin führen. Wenn nicht, legen wir gemeinsam einen konkreten Plan fest.
Denn ein Ziel, über das nie gesprochen wird, bleibt am Ende ein Wunsch.
Bitte hör nicht mit Yoga auf
Ich sage nicht, dass du mit Yoga aufhören sollst. Ganz im Gegenteil.
Mach unbedingt weiter, wenn es dir Freude bereitet und dir guttut. Probiere es aus, wenn du es noch nie gemacht hast. Yoga kann eine unglaublich wertvolle Ergänzung für dein Leben und dein Training sein.
Du solltest nur wissen, wofür du es machst und was du davon erwarten kannst.
Yoga kann dich innerlich verändern. Für eine sichtbare körperliche Veränderung braucht dein Körper das passende Training.


